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Stuckprofile, Trockenbau und Putzarbeiten
Stuck (von ital. stucco) ist die plastische Ausformung von Mörteln aller Art auf meist verputzten Wänden, Gewölben und Decken. Seit der Antike war
und ist Stuck eine wichtige Technik für die Gestaltung von Innenräumen und Fassaden. Eine besondere Stucktechnik ist das Sgraffito.
Unter Stuck versteht man nicht nur die oppulenten plastischen Formen des Barock und Rokoko, sondern auch einfache Gesimse mit und ohne Unterkonstruktion aus
Rabitz, komplette, plastische Wand-und Deckengestaltungen auch mit einfacheren Elementen und auch die seit der Jahrhundertwende in Katalogen angebotenen
Fertigstuckteile, die in Gießformen in Serie hergestellt werden.
Trockenbau ist das Zusammenfügen von industriellen Halbzeugen. Bei der so genannten Trockenbauweise werden keine wasserhaltigen Baustoffe wie Beton oder
Putz zur Errichtung der Bauteile benötigt, was eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis bei der Innenraumgestaltung und somit auch dem gesamten Bauvorhaben
zur Folge hat. Sämtliche bauphysikalische Anforderungen bezüglich Wärme-, Kälte-, Schall-, Brand-, Feuchte-, Strahlenschutz, Schlagsicherheit können u.a. in
Trockenbauweise erfüllt werden. Der Trockenbau beinhaltet raumbegrenzende Konstruktionen des Ausbaus für Wand, Decke und Boden, die in trockener Bauweise
montiert bzw. weiter verarbeitet (z.B. verspachtelt, verputzt) werden.
Als Putz oder Verputz bezeichnet man einen Belag aus Putzmörtel, der an Außen- und Innenwänden sowie Decken aufgebracht wird. Je nach Einsatzart erfüllt der
Putz verschiedene Zwecke, z. B. Herstellung eines glatten Untergrundes zum Fliesen, Streichen oder Tapezieren, Regulierung der Raumfeuchte bei Innenputzen,
Wärmedämmung und Wasserabweisung bei Außenputzen und die Herstellung eines ästhetischen Erscheinungsbildes.
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